News
Vor Ort: Rheinland-Pfalz/Saarland
Contwig
Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Zweibrücken
Dorothea Förch-Maier (links) lieferte viel Wissenswertes zum Thema Pflege.
Foto: Ewald Preiml
Die Ortsgruppe (OG) Zweibrücken verband bei ihrer zurückliegenden Mitgliederversammlung die üblichen Vereinsregularien mit nützlichem Rat zum Thema Pflege.
Zunächst blickte der Vorsitzende Ewald Preiml auf die vielfältigen Aktivitäten 2025 zurück, etwa die Winterwanderung, die mehrtägige Bildungsreise in den Schwarzwald und die Teilnahme der OG an einem Bouleturnier. Im weiteren Verlauf entlastete die Mitgliederversammlung den Vorstand einstimmig.
Gastrednerin war Dorothea Förch-Maier vom Pflegestützpunkt Zweibrücken. Sie informierte, wie ihre Einrichtung dabei hilft, wenn eine Person durch schwere Krankheit pflegebedürftig wird. „Der Pflegestützpunkt kann dann aufgrund vorliegender Behinderungen einzelne Pflegeleistungen empfehlen. Falls solche bereits bewilligt sind, so kann er auch Empfehlungen über Tagespflege, Verhinderungspflege oder Kurzzeitpflege geben“, sagt Schriftführer Wilhelm Schwarz über den großen Nutzwert des Vortrags. Auch sei der Pflegestützpunkt bei Antragstellungen behilflich.
Empfohlen werde Personen zudem, ein Pflegetagebuch zu führen. „So konnten viele Dinge zur Pflegeantragstellung und weiterführende Möglichkeiten angesprochen werden“, resümiert Schwarz. Vorstand Ewald Preiml bedankte sich bei Dorothea Förch-Maier für ihre Ausführungen.
Ingelheim
Kinoabend zum Frauentag
Ein Kino nur für sich – das kam bei den Frauen gut an.
Foto: Nicola Bister
Rund vierzig Kolleginnen aus den Regionen Ingelheim, Mainz und Bad Kreuznach folgten anlässlich des Internationalen Frauentags der Einladung zu einer „Ladies-Movie-Night“.
„Ein Kino ganz für sich allein, mit Sektempfang zur Begrüßung. Wer hat das schon mal?“, lobte Nicola Bister, Betriebsrätin von Boehringer Ingelheim. Mit Barbara Rüth, weiteren Mitgliedern des Bezirksfrauenausschusses Mainz und Gewerkschaftssekretär Udo Weißwange-Kolb freute sie sich über die gute Resonanz. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ingelheim und IGBCE-Kollegin Regina Barroso da Silva richtete Grußworte an das Publikum.
Zu sehen gab es den Film „Und dann passiert das Leben“ mit Anke Engelke und Ulrich Tukur. „Eine mehr als dreißig Jahre währende Ehe, die zur Routine geworden ist“, beschreibt der Norddeutsche Rundfunk. Tragik und Komik lägen hier nah beieinander. In den ersten drei Wochen nach dem Kinostart hielt sich der 2025 produzierte Streifen in den Top 3 der Arthouse-Kino-Charts.
Beim anschließenden Austausch mit Brezel und Spundekäs waren sich die Gewerkschafterinnen einig: ein Film, der zum Nachdenken über das Leben und das Älterwerden speziell als Frau anregt.
Das war der
Tag der Arbeit
Fotos: Sebastian Hebeisen (2), Christian Trapp (2), Robert Schilling (2)
An insgesamt 17 Veranstaltungen zum 1. Mai beteiligten sich in Rheinland-Pfalz und dem Saarland in diesem Jahr laut DGB 14.500 Menschen. Das ist ein Plus: Im vergangenen Jahr nahmen an den Veranstaltungen 13.500 Menschen teil.
Die zentrale Kundgebung des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland fand in Trier auf dem Viehmarktplatz statt. „Standorte werden verlagert, Investitionen verschoben oder Betriebe geschlossen – und das oft, obwohl die Beschäftigten gute Arbeit leisten und die Unternehmen profitabel sind“, kritisierte die Vorsitzende des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, Susanne Wingertszahn.
In Ludwigshafen trafen sich Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter im Ebertpark: bei toller Stimmung, guten Gesprächen, super Wetter – dazu klare Aussagen und Positionen der Gewerkschaften und von Oliver Heinrich, Hauptvorstandsmitglied der IGBCE.
Heinrich beschrieb in seiner Rede nicht nur die globale Sicht der Gewerkschaften auf die aktuelle Situation, sondern auch besonders ihren Blick auf die Entwicklung der BASF und den Umgang mit den Menschen in Ludwigshafen.