Dialog

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Profil update

Infos statt Blabla

Liebe Redaktion, wahrscheinlich kennt ihr die Paragrafen 1 und 2 des Feedback-Gesetzes: 1. Wer was zu meckern hat, haut kräftig in die Tasten. 2. Wer zufrieden ist, hält still die Schnauze. Mit dieser Ungerechtigkeit leben viele Redaktionen, manche leiden darunter.
Zur Ehrenrettung der aufmerksamen Leser will ich diese Ungerechtigkeit zurechtrücken: Besten Dank für den Newsletter, den ich für exzellent halte, weil er Informationen enthält, statt sich in oberflächlichem Sprech-Blabla zu erschöpfen. Weil er einem nicht alle zwei Tage „auf den Geist“ geht und weil er zum konzentrierten Lesen statt zu geistigem Hiphop animiert. Und auch, weil er eine gute Verbindung zum IGBCE-Magazin Profil darstellt. Also haltet daran fest!

Eberhard Wühle

Chemie-Tarifrunde

Hohe Preise

Laut Arbeitgeberverband sind zwei Faktoren schuld an der „Krise“: sinkende Absatzzahlen und höhere Kosten. Nun schwindet das erste Argument. Es geht aufwärts! Und zum Thema hohe Kosten sei gesagt: Ja, diese höheren Kosten hat auch jeder Einzelne als Privatperson zu stemmen. Die Preise sind durch die hohen Inflationsraten der Jahre 2022 und 2023 immer noch hoch und wurden nur zum Teil ausgeglichen.

Mario Schulz

Europawahl

Mehr Mut bitte

In der letzten Profil habt ihr die Wahlprogramme der Parteien gecheckt. Aber wie passen „Unsere Werte“, die ihr auf eurer Homepage beschreibt, damit zusammen, dass ihr die AfD als wählbare Partei erwähnt und einen kurzen Abriss darüber, was sie anbietet. Die AfD und die anderen Rechten sind keine akzeptablen, tolerierbaren, geschweige denn zu wählenden Parteien. Wo ist der Mut, zu sagen, die AfD ist unwählbar, weil sie zum rechten Spektrum gehört? Wir müssen dafür sorgen, dass NIE WIEDER auch gelebt wird.

Anne-Katrin Vetter

Anmerkung der Redaktion: Wir haben uns im Vorfeld viele Gedanken zu dem Check gemacht: Welche Form, welche Parteien, welche Reihenfolge? Die abgedruckte Form hebt keine Partei heraus, sondern berichtet neutral. Und sie zeigt, dass diese Partei mit Demokratie und Gewerkschaft nicht zusammen passt.


IGBCE im Netz

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Foto: Christian Burkert

Neue Umfrage im Juni

Die nächste „Umfrage des Monats“ startet Anfang Juni. Sie richtet sich ausschließlich an IGBCE-Mitglieder. Beteiligen kannst du dich ganz leicht über die Meine IGBCE“-App. Aktiviere die Pushmitteilungen, dann wirst du über dein Smartphone erinnert, teilzunehmen. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir ein iPad.

Du hast die App noch nicht?
Dann nutze den QR-Code.

Umfrage des Monats

IGBCE-Mitglieder mehrheitlich für EU

„Wie verbunden fühlst du dich mit der Europäischen Union?“

  • sehr verbunden
  • eher verbunden
  • eher weniger verbunden
  • nicht verbunden

Quelle: IGBCE

„Überwiegen für dich bei Deutschlands EU-Mitgliedschaft aus wirtschaftlicher Sicht eher die Kosten oder eher der Nutzen?“

  • eher der Nutzen
  • eher die Kosten
  • weiß ich nicht

Quelle: IGBCE

Die IGBCE-Mitglieder sind größtenteils zwar proeuropäisch eingestellt und sehen auch die wirtschaftlichen Vorteile des EU-Binnenmarkts für ihre Betriebe. Gleichwohl kritisieren sie politische Übergriffigkeit und unrealistische Zielvorgaben der EU, etwa mit Blick auf den Green Deal. Das sind zwei Ergebnisse der jüngsten Befragung in der „Meine IGBCE“-App zum Thema zur Europawahl, an der sich mehr als 3.900 Mitglieder beteiligt haben.

Mit Blick auf Deutschlands EU-Mitgliedschaft sind 47 Prozent der Befragten der Meinung, dass ihr Nutzen überwiegt. 39 Prozent glauben, die Kosten überwiegen. 78 Prozent geben an, dass der Absatzmarkt EU für ihren Betrieb „eher“ oder „sehr wichtig“ ist. Dass politische Entscheidungen auf EU-Ebene für ihren Betrieb „eher“ oder „sehr negative“ Auswirkungen hatten oder haben, meinen 44 Prozent (gegenüber 31 Prozent mit positiver Einschätzung).

Den EU-Green-Deal mit dem Ziel, erster klimaneutraler Kontinent zu werden, halten vier von fünf Befragten für „eher“ oder „sehr unrealistisch“. Eine klare Mehrheit von 61 Prozent der Befragten fordert zudem, die EU müsse den Mitgliedsstaaten mehr Spielraum für staatliche Investitionen in den Umbau der Industrie ermöglichen eine klare Rückendeckung in der Mitgliedschaft für die Position der IGBCE.

Das Interesse an der Europawahl am 9. Juni ist bei 54 Prozent der Befragten „groß“ oder „sehr groß“. Als wichtigste Themenfelder der nächsten Wahlperiode sehen die Mitglieder Energieversorgung, Sicherheit/Verteidigung, Wettbewerbsfähigkeit und Migration. Auffallend ist, dass das Thema Transformation für die Menschen bei dieser Wahl quasi keine Rolle spielt. Sie liegt im Themenranking der IGBCE-Mitglieder an letzter Stelle, Klimaschutz an drittletzter.


Der Gewinner des iPads ist Thomas Miehle aus Haselbachtal. Herzlichen Glückwunsch!