Dialog

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„Mobiles Arbeiten“

Manchmal nicht möglich

Euer Bericht über das mobile Arbeiten ist schon interessant. Aber: Wie sieht es mit den Kollegen und Kolleginnen aus, welche nicht mobil arbeiten können, weil sie in der Produktion oder Instandhaltung beschäftigt sind. An uns wird nicht gedacht. Es wäre an der Zeit, dass diese eine Erstattung in Freizeit, Gutscheinen, Gutstunden oder Ähnliches erhalten. Das sind die Menschen, die einen Betrieb vor Ort am Laufen halten. Ich krieg langsam einen Hals, wenn ich von anderen Kollegen nur belächelt werde. Beim mobilen Arbeiten hat man die Möglichkeit, Termine auch mal tagsüber wahrzunehmen. Denkt bei den nächsten Tarifverhandlungen auch mal an uns.
Außerdem wird es langsam mal Zeit, dass Mitglieder in der Gewerkschaft bessergestellt werden als Nichtmitglieder. (Aussage von Nichtmitgliedern: Warum soll ich zur Gewerkschaft? Ich krieg doch eh die Lohnerhöhung.) Macht euch hierüber mal Gedanken.

Konrad Hüttner

„Faktencheck“

Direkter Vergleich

Mit Interesse habe ich den Faktencheck der AfD gelesen. Dabei habe ich festgestellt, dass Sie die anderen Parteien komplett vergessen haben! Aus redaktioneller Sicht wäre es SEHR wichtig, alle Parteien in den Faktencheck und im direkten Vergleich darzustellen!

Kai Müller

In der kommenden Profil wird es einen umfassenden Programmcheck der Parteien zur Europawahl geben

Dein Profil-Redaktionsteam

„Faktencheck“

Gelungen

Danke für den Faktencheck AfD in der neuesten Ausgabe, ich finde die Einordnung der Positionen dieser unsäglichen Partei sehr gelungen und wichtig.

Josef Perschl

„Faktencheck“

Diskussionsgrundlage

Euren Bericht „Faktencheck AfD“ finde ich sehr gut. Ich würde diese Fakten gern als Grundlage zur Diskussion benutzen, da ich nicht möchte, dass diese Partei an die Macht kommt.

Ewald Schröck


IGBCE im Netz

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Foto: Christian Burkert

Umfrage zu Gleichstellung

In Deutschland sind Frauen und Männer zwar rechtlich gleichgestellt. Dennoch haben sie im Arbeitsleben oft nicht die gleichen Chancen. Wie weit ist Deutschland in Sachen Gleichstellung? Darum dreht sich die neue „Umfrage des Monats“, die im Februar startet. Wie immer nur für Mitglieder in der „Meine IGBCE“-App. Wie immer mit der Chance auf ein iPad.

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Umfrage des Monats

Die Sorgen werden größer

„Lage im Betrieb: Die Energiepreise liegen für die Unternehmen bei einem Vielfachen früherer Jahre. Welche Auswirkungen hat das auf deinen Betrieb ganz konkret?“ (Angaben in Prozent)

Quelle: IGBCE

Immer mehr Beschäftigte blicken kritisch auf die wirtschaftliche Lage in Deutschland und in ihrem Betrieb. Das ist das Ergebnis der jüngsten Mitgliederumfrage in der „Meine IGBCE“-App zur aktuellen Lage sowie zum persönlichen und zum wirtschaftlichen Ausblick auf 2024, an der sich mehr als 3.300 IGBCE-Mitglieder beteiligt haben. So beurteilen 55 Prozent der Befragten ihre persönliche wirtschaftliche Situation schlechter als vor einem Jahr, nur neun Prozent sehen sie besser als vor einem Jahr (unverändert: 34 Prozent; weiß nicht: zwei Prozent). Knapp zwei Drittel (59 Prozent) blicken persönlich eher pessimistisch oder sehr pessimistisch auf 2024 (sehr oder eher optimistisch: 37 Prozent).

Die wirtschaftliche Lage im eigenen Betrieb bewerten 54 Prozent schlechter als vor einem Jahr, besser lediglich zwölf Prozent. Auf den Standort Deutschland blickten eher oder sehr pessimistisch sogar satte 78 Prozent der Befragten, sehr oder eher optimistisch hingegen nur 18 Prozent. Die Auswirkungen der hohen Energiepreise auf den eigenen Betrieb werden im Jahresverlauf zudem deutlich negativer bewertet: Gaben vor einem Jahr 30 Prozent der Befragten an, dass bereits die Produktion zurückgefahren werde oder der Standort akut gefährdet sei, liegt der Wert nun bei 41 Prozent. Dementsprechend wächst auch die Sorge, dass Arbeitsplätze gestrichen werden könnten: Schätzten im Winter 2022 26 Prozent der Teilnehmenden die Gefahr für einen Jobabbau im eigenen Betrieb als sehr groß oder groß ein, waren es im Dezember 2023 bereits 38 Prozent. Mit Blick auf die gesamte Industrie gehen sogar 59 Prozent von einer großen oder sehr großen Gefahr für Jobverluste aus (Winter 2022: 47 Prozent). Ein Viertel der Befragten bezweifelt inzwischen, dass die eigene Branche auch in zehn Jahren noch in Deutschland produziert.

Die Gewinnerin des iPads ist Anja Plarr aus Arzbach. Herzlichen Glückwunsch!